Monats(s)talk März 2020: Corona-Diaries

Und alles begann am 13. März… By the way ein Freitag und so machte also Freitag der 13. ehrlicherweise mal seinem Ruf wirklich alle Ehre…

In meiner Serie Monats(s)talk erzähle ich dir von meinen Erlebnissen aus dem vergangenen Monat und teile Neuigkeiten rund um Events, Fashion und Beauty. In dieser Ausgabe dreht sich allerdings ausnahmsweise mal alles um das derzeit allgegenwärtige Thema Coronavirus.

Und alles begann am 13. März… By the way ein Freitag und so machte also Freitag der 13. ehrlicherweise mal seinem Ruf alle Ehre…

Wie gefühlt zig andere aus meinem Umkreis, habe auch ich aus regierungsnahen und super zuverlässigen Quellen (man hat ja so seine Connections, oder?) schon am Vortag erfahren, dass die österreichische Regierung einen sogenannten „Shutdown“ vorbereitet. Ab Montag 16. März sollen alle Geschäfte geschlossen bleiben, die Öffis eingestellt und man munkelte sogar, dass Wien komplett abgeriegelt wird (was im Nachhinein betrachtet null Sinn ergibt, aber wir haben es mal brav geglaubt). Wer jetzt also nicht aus der Stadt flüchtet, der hat Pech gehabt und muss hierbleiben. Ha! Wer jetzt nicht einkaufen geht, der wird sich in den nächsten zwei Wochen vielleicht nur von Luft – bitte ohne Viren! – und Liebe ernähren müssen!? Solche und ähnliche Dinge, will man aus super verlässlichen Quellen von der Regierung gehört haben. Unruhe machte sich an diesem besagten Freitag breit. Und so zog ich, besorgt um mein leibliches Wohl, wie gefühlt ganz Wien, los zum Lebensmitteleinkauf. Viel eher kam es mir aber vor als würde ich in die „Hunger Games um Spaghetti und Klopapier“ ziehen. Naja, Humor braucht der Mensch und so entstand Gott sei Dank auch jede Menge lustiger Social Media und TV Content aus diesem verrücktem Einkaufsdrama an besagtem Freitag dem 13. Dieser schaffte es sogar in die Medien und somit auch zu meinen Großeltern nach Teneriffa. Oma lacht am Telefon: „Hast eh noch Klopapier bekommen? I weiß ned wieso de Leid so depad san… des Klopapier bringt ihnen a ned wirklich was, wenn sie Corona haben, oder?“ Also Oma hat’s verstanden. 🙂

In Zeiten, in denen es heißt Abstand wahren, zelebrieren wir Massenansammlungen bei Merkur und Co. Was soll man dazu noch sagen!? Wir Ösis… a Wahnsinn!

Dankbarkeit 

Der komplette Shutdown blieb uns ja bisher Gott sei Dank in Wien erspart. Über den Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte ist gesichert, dass für alle genug Lebensmittel (und Klopapier!) zur Verfügung stehen. Zusätzlich bestimmen verschärfte Ausgangsregelungen seit 16.3. unser Leben. Wer nicht „an der Front“ arbeiten, den Einkauf zu erledigen hat oder andere dabei unterstützen muss/will, hat draußen nichts verloren. Lediglich Haustiere spazieren führen und kurz Beine vertreten ist erlaubt.

So sitze auch ich brav seit über drei Wochen im Homeoffice und verlasse kaum das Haus. Und was soll ich sagen!? Mit Homeoffice komm ich super klar bisher. Und Gott sei Dank bin ich sehr gerne in meiner Wohnung und fühle mich hier richtig wohl. In eine Wohnung mit Balkon investiert zu haben, zahlt sich übrigens grad sowas von aus. Ich weiß das gerade so zu schätzen und bin so dankbar, dass ich meine eigenen vier Wände habe und meine Wohnung einfach nur liebe. <3 (wichtige Corona Erkenntnis!)

Zahlreiche Unternehmen mussten Arbeitsplätze abbauen, Selbstständige kämpfen um ihre Existenz. Und das kam alles so unvorhergesehen. Ich habe es richtig zu schätzen gelernt, dass ich von zu Hause aus arbeiten kann, funktionierendes Internet habe und mein Team und ich eigentlich ganz normal weiter arbeiten können.

Apropos Internet! Meine Social Media Kanäle hat es gleich zum Beginn der Maßnahmen ordentlich überschwemmt mit Unmengen an kostenlosen Angeboten angefangen von Yoga, über HIIT und Dance Workouts zu wahren Wettbewerben wer das feinste Essen kocht. Nicht nur ich, sondern auch meine Freunde sind darauf angesprungen. Während also der eine Teil meiner Freunde zu Sportskanonen wird, mutiert der andere zu Hauben-Köchen. Auch praktisch! Ich freue mich jetzt schon wieder darauf mich dann selbst zum Essen einzuladen. 🙂

Alles ändert sich… wird es je wieder normal?

Du siehst schon, die Krise hat auch positive Seiten oder anders ausgedrückt, man sollte einfach das Beste draus machen, denn mehr bleibt uns gerade irgendwie gar nicht über, oder?

Was ich für mich feststellen konnte ist, dass wir Menschen wohl wahrlich „Gewohnheitstiere“ sind. Ich habe mich ziemlich schnell an die neuen Gegebenheiten gewöhnt. Natürlich ist es zunächst zum Beispiel etwas befremdlich mit Mund-Nasen-Schutz herumzulaufen und dass jegliche Menschen in meinem Umfeld einen Meter Sicherheitsabstand zu mir halten, aber es ist nun mal notwendig und da es alle machen, sogar eher ungewöhnlich oder verärgernd, wenn es jemand nicht macht. (unbedingt mal drüber nachdenken! ;))

Was ich auch toll finde ist, dass so viele tolle Ideen aus diesen Gegebenheiten entstehen, sei es neue Businessideen oder auch unterstützende Netzwerke.

Außerdem genieße ich wirklich meine freien Abende momentan sehr. Zugegeben gehen sie meist drauf für Arbeit an meiner Abschlussarbeit für die Universität, aber wenigstens geht an dieser Front etwas weiter. 🙂

 

Wie gehst du mit den derzeitigen Gegebenheiten um?

Glaubst du, du kannst dir etwas aus dieser Zeit mitnehmen?

Gesund bleiben und bis bald!

 

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