Content Contest: Du bestimmst!

Ich schreibe viel und gerne, das ist kein Geheimnis! Was du allerdings vielleicht bisher noch nicht wusstest ist, nicht jeden Beitrag, den ich verfasse, vollende ich auch und so habe ich mittlerweile ein ganzes Sammelsurium an unfertigen Beiträgen, die so natürlich nie online gingen. Schade eigentlich, denn da sind schon ganz gute Textpassagen dabei. Deshalb habe ich mir etwas ganz besonderes überlegt. Du hast heute die Chance aktiv mitzubestimmen, welchen von drei ausgewählten Beiträgen ich fertig schreiben und veröffentlichen soll. Alle drei Beiträge behandeln sehr persönliche Themen.


In „Höher, weiter, schneller & mehr“ erzähle ich von meinem (damaligen/derzeitigen) Befinden, hoher Arbeitsbelastung und hohen Ansprüchen an mich selbst.

Textauszug:

Der Ist-Stand: Ich habe drei Jobs.

Ich bin ständig nur am Laufen: zur U-Bahn, zum Supermarkt um den wöchentlichen Einkauf zu erledigen, zum Event, zum nächsten Meeting. Während die nette, ältere Dame vor mir am Westbahnhof soooo gelassen herumspaziert, laufe ich. Und ich stelle fest: ich bin nicht nur schön langsam am Ende meiner Kräfte angekommen, ich möchte das auch nicht mehr. Mein eigener Perfektionismus zwingt mich in die Knie. Ununterbrochen bedrängt mich das Gefühl besser und schneller als andere sein zu müssen, um weiter und höher auf der beruflichen Karriereleiter zu kommen. Dabei schaffe ich es leider nicht Prioritäten zu setzen, in was ich eigentlich besser und schneller sein möchte. Ich geb einfach in allen Bereichen Gas. Aber genau das ist mein Problem.

Reflexion

In den vergangenen Wochen habe ich mir (verhältnismäßig) viel Zeit für mich selbst gegönnt. Zeit für mich selbst bedeutet: Laptop und Handy aus, raus in die Natur oder auch nur auf die Couch, ein gutes Buch in die Hand, dazu Collageblock und Stifte um Gedanken und Ideen, die mir beim Lesen kommen, gleich festzuhalten. Ich habe viel über meinen derzeitigen Lebensstil nachgedacht und hatte wieder einmal die Erkenntnis, dass ich meinen beruflichen Erfolg über alles andere stelle. Aber warum?

 

In „You know nothing, Jon Snow!“ erzähle ich von einer ganz besonderen Dating-Erfahrung und stelle mir die Frage ob es nicht mehr angebracht ist sich tatsächlich für andere Menschen zu interessieren.

Textauszug:

Guess what!? Ich date wieder… gar nicht so einfach in dieser Welt jemanden kennenzulernen. Noch schwieriger als jemanden überhaupt einmal kennenzulernen, ist, sich dann auch wieder so richtig auf diesen jemand einzulassen, sich für jemanden richtig zu interessieren. In einer (angehenden) Beziehung will ich möglichst viel über meinen Partner wissen. Ich will ihn einfach kennen und erwarte im Gegenzug auch dass mein Partner sich für mich interessiert. Vor ein paar Wochen datete ich einen Mann, dessen Verhalten mir von Anfang an zu denken gab. Schon beim ersten Date fühlte ich mich wie bei einem Interview… ich die, die das Interview führt, er der Interviewte. Hin und wieder stellte er dann auch mal eine Frage an mich. In meinen Augen verlief das erste Date nicht wirklich gut, umso verwunderter war ich, als er sich noch einmal treffen wollte. Beim zweiten Date lief es besser. Er dürfte in der Zwischenzeit bemerkt haben, wie wenig er denn eigentlich über mich wusste. 😛

Ist es mittlerweile normal, sich für andere nicht zu interessieren?

Nachdem ein weiteres Date  Interviewcharakter hatte, brachte ich meine Gedanken mal einfach auf den Tisch. Er war über meine Ansicht mega schockiert und meinte dass er sich in meiner Branche/meinem Beruf nicht wirklich auskenne. Kurze Zwischenfrage: Auch wenn es vielleicht so wirken könnte, aber seit wann definiere ich mich denn nur über meinen Job? Menschen bestehen doch aus mehr als aus ihrem Beruf, oder liege ich da falsch? Während ich von ihm bereits nach kurzer Zeit seine besten Freunde beim Namen nennen konnte, seine wöchentlichen Termine kannte und wusste dass er eine Abneigung gegen Käse hat, …

 

„10 Dinge, die du noch nicht von mir wusstest – Teil 2“ ist die Fortsetzung zu diesem Blogbeitrag und lüftet wieder sehr spannende Einblicke in mein Leben. 😛

Eine Übersicht der Überschriften:

  • Marvel und ich
  • meine kostbarsten Schätze: Panini Sticker
  • Uber, ich und das ewige Zuspätkommen
  • Pokemon und Fidgetspinner: immer am Puls der Zeit
  • Endboss: mein härtester Gegner und wie ich gegen ihn ankämpfe

 

 

Die Idee zu dieser Aktion habe ich übrigens von meiner lieben Kollegin Kathi von TheKetchem aufgegriffen. Danke für die Inspiration!

Und jetzt: It’s your turn!

Lass mich in den Kommentaren wissen, welchen Artikel ich vollenden und veröffentlichen soll. Ich bin gespannt!

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